Tiramisu-Biskuitrolle

Frohes neues Jahr! Es ist gerade mal der 01.01. und schon steht der erste Blogeintrag für dieses Jahr – nicht schlecht. Auch wenn ich persönlich keine guten Neujahrsvorsätze mache, wäre ich damit zumindest auf einem guten Weg. Dann kann ich ja ab jetzt aufhören 😂

Spaß beiseite: neues Jahr, neues Glück und ich freue mich schon unglaublich auf all die vielen Rezepte, die noch auf mich warten. Und die ich natürlich fleißig mit euch teilen werde.

In diesem Beitrag geht es um die Tiramisu-Buiskuitrolle, die ich für Silvester gemacht habe. Normalerweise wird Tiramisu mit Löffelbuiskuit gemacht. Die kann man in den meisten Supermärkten kaufen – allerdings meist nicht in fruktosearmer Form. Wenn ihr, wie ich, keine allzu große Toleranzgrenze bei normalem Haushaltszucker habt (oder ihn einfach nur vermeiden möchtet), wird es daher schon etwas schwieriger. Löffelbuiskuits kann man zwar auch selber machen, allerdings ist das schon ein bisschen aufwendiger. Daher kam ich auf die Idee, einfach eine Buiskuitrolle zu machen. Dadurch schmeckt es wie ein normales Tiramisu, lässt sich aber recht unkompliziert in einer fruktosearmen Variante zubereiten. Hier kommt also das Rezept:

Zutaten

Buiskuit

  • 4 Eier
  • Prise Salz
  • 125 g Getreidezucker
  • 2 EL warmes Wasser
  • 1 TL Vanille-Getreidezucker
  • 90 g Mehl
  • 30 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver

Mascarponecreme

  • 500 g Mascarpone
  • 75 g Getreidezucker
  • 1 TL Vanille-Getreidezucker
  • 150 ml Milch oder Milchersatz
  • 2 cl Amaretto

Zusätzlich

  • etwas Getreidezucker
  • 2 cl Amaretto
  • 200 ml kalter Espresso oder starker Kaffee
  • Kakaopulver

Zubereitung

Zuerst fangen wir mit dem Buiskuit an.

Heizt den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor.

Zunächst trennt ihr die Eier und schlagt das Eiweiß mit der Prise Salz steif. Dabei lasst ihr ca. 1/3 des Getreidezuckers einrieseln. Nun schlagt ihr in einer anderen Schüssel die Eigelbe mit dem Wasser, dem restlichen Getreidezucker und dem Vanille-Getreidezucker schaumig. Mischt das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver zusammen und gebt es zur Eigelbmischung hinzu. Rührt alles gut zusammen. Zum Schluss hebt ihr das Eiweiß vorsichtig unter. Streicht den Teig vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (Vorsicht: nicht zu oft drüber streichen, damit die Luft nicht verloren geht) und backt alles für etwa 15 Minuten.

Kleiner Tipp: Gebt ein paar Spritzer Wasser zwischen Backblech und Backpapier – dadurch „klebt“ euer Backpapier besser fest.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Mascarponecreme vorbereiten. Mixt alle Zutaten zu einer geschmeidigen Creme und stellt sie kalt, bis sie benötigt wird.

Bereitet ein Küchentuch vor, das ihr mit etwas Getreidezucker bestreut. Nehmt nun den Buiskuitteig aus dem Ofen und stürzt ihn vorsichtig auf das Küchentuch. Benetzt das Backpapier mit kaltem Wasser, so lässt es sich besser entfernen. Zieht es vom Buiskuitteig ab und rollt ihn nun mit Hilfe des Küchentuchs zu einer Rolle. Lasst ihn aufgerollt komplett erkalten.

Mischt den übrigen Amaretto mit dem Espresso/Kaffee. Nehmt den erkalteten Buiskuit, rollt ihn vorsichtig auf und benetzt die Oberfläche mit der Kaffeemischung. Seid dabei vorsichtig, damit euch der Teig nicht zu nass wird und sich dann nicht mehr rollen lässt. Die restliche Kaffeemischung zur Seite stellen, die wird nachher noch gebraucht.
Gebt nun etwa 4/5 der Mascarponecreme auf den Buiskuit (den Rest aufheben für die Deko) und verstreicht sie schön gleichmäßig. Die restlichen 2 cm dabei aussparen, durch das Rollen drückt sich die Creme von alleine weiter. Wenn die Creme verstrichen ist, rollt ihr die Buiskuitrolle vorsichtig auf. Wenn ihr schönere Enden wollt, dann schneidet die Ränder mit einem Messer ab (das hat auch den Vorteil, dass ihr vorab schon mal probieren könnt, was ihr da gebacken habt).Die restliche Creme gebt ihr in einen Spritzbeutel und spritzt diese auf die Oberseite der Rolle. Die Buiskuitrolle für mind. 2 Stunden kalt stellen.

Kurz vor dem Servieren bestreut ihr die Rolle noch mit gesiebtem Kakaopulver. Und fertig.

Bon appetit!

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