Grapefruit Curd

Vor meiner Fruktoseintoleranz habe ich gerne Joghurt gegessen: Vanille-, Fruchtjoghurt, à la Stracciatella… Hauptsache lecker und vor allem: gesüßt!

Tja, es gibt zwar ganz vereinzelt Firmen, die ihren Joghurt nicht mit Haushalts-, Rohrzucker, Agavendicksaft etc süßen, sondern mit Dextrose oder ähnlichem, allerdings werden diese Joghurts nicht in den Supermärkten bei mir um die Ecke verkauft. Und einfacher Naturjoghurt schmeckt mir persönlich nicht besonders.

Im Urlaub auf Curacao gab es auf der Frühstücksspeisekarte Joghurt mit Früchten, Nüssen und Orangen Curd. Das hat mich dazu inspiriert, griechischen Joghurt (der schmeckt mir auf Grund des höheren Fettgehaltes besser als normaler Naturjoghurt) mit Grapefruit Curd und Sonnenblumenkernen zu mischen – und schon habe ich meinen gesüßten Fruchtjoghurt 🙂

Natürlich könnt ihr das Curd auch für vieles anderes benutzen, z.B. für Torten, Kleingebäck etc. Der Fantasie sind hier (fast) keine Grenzen gesetzt.

Wichtig für Nachahmer: Jeder mit Fruktoseintoleranz verträgt Obst unterschiedlich gut. Bei mir geht Grapefruit ganz gut. Bitte testet vorher, wie das bei euch ist. Ansonsten geht natürlich auch ein Lemon Curd oder Orangen Curd, wenn ihr das besser vertragt 😉

Zutaten

  • 1 Grapefruit (150 ml Saft) (Achtung: nicht jeder verträgt Grapefruit – daher evtl. durch eine andere verträgliche Zitrusfrucht austauschen)
  • etwas frischer Thymian (nach belieben)
  • 2 EL Speisestärke
  • 80 g Getreidezucker
  • 50 g Butter
  • 2 Eier

Zubereitung

Die Grapefruit pressen, sodass etwa 150 ml Saft zusammen kommen. Thymian vom Zweig abzupfen und klein hacken. Den Saft zusammen mit dem Thymian, dem Getreidezucker und der Speisestärke in einen Topf geben. Die Eier in einer kleinen Schüssel verrühren.

Eine Grapefruit sollte für 150 ml Saft reichen.

Unter Rühren bei mittlerer Hitze erwärmen und Butter nach und nach hinzugeben. Wenn die Butter gut geschmolzen ist, den Topf vom Herd nehmen und die Eier hinzufügen. Den Topf zurück auf den Herd und bei schwacher Hitze rühren, bis die Masse dickflüssig wird (fast puddinghaft) . Hier ist es wirklich wichtig, die Temperatur nicht zu hoch zu schalten, da sonst das Eiweiß ausflockt.

Die Butter nach und nach hinzufügen.

Et voilá: das Grapefruit Curd kann in ein Glas abgefüllt und im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Das fertige Curd dickt beim Abkühlen noch weiter an und kann im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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