Krapfen

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Pünktlich zur Krapfenzeit möchte ich euch diesmal auch das passende Rezept veröffentlichen. Nicht wundern, manche Fotos sind bereits letztes Jahr im Frühling geschossen worden (manche Rezepte mache ich dann doch mehrmals 😉 ), aber ich wollte mit der Veröffentlichung bis zum richtigen Zeitpunkt warten.

Ich habe wirklich große Probleme, wenn im Januar/Februar die Krapfenzeit beginnt und man überall diese leckeren Teiglinge beim Bäcker liegen sieht. Ich möchte da am liebsten alle Geschmacksrichtungen kaufen, aber ich bin ja nicht lebensmüde (zumindest nicht immer).
Daher versuche ich meist etwas zu backen, damit ich besser widerstehen kann und mich eben nicht umbringen muss.

Falls es euch da genauso geht, dann ist das vielleicht genau das richtige Rezept für euch. Falls nicht: Woher nehmt ihr nur eure Willenskraft?!

Aber zurück zur Sache, hier kommen meine Krapfen/Berliner/Pfannkuchen oder was es sonst noch für Codenamen gibt!

Zutaten

Hefeteig

  • 380 g Dinkelmehl
  • 1/2 Hefewürfel
  • 30 g Getreidezucker
  • 180 g Milch oder Milchalternative
  • 3 Eigelbe
  • 40 g weiche Butter
  • Prise Salz

Füllung

  • optional: Blaubeeren
  • optional: fruktosearmer Pudding z.B. Schokoladenpudding
  • optional: fruktosearme Marmelade

Zusätzlich

  • Fett zum Ausbacken
  • Deko z.B. Getreidezucker zum Bestreuen

Zubereitung

Gebt das Dinkelmehl in eine Schüssel und drückt eine Kuhle rein. Zerbröckelt eure Hefe in eine kleine Schüssel und gebt etwa 1 TL eures Getreidezuckers hinzu. Dann verrührt ihr die Hefe mit dem Getreidezucker so lange, bis sich die Hefe verflüssigt hat. Gebt diese dann in eure Kuhle und bestreut die Hefe mit etwas Mehl. Deckt die Schüssel mit einem Küchentuch ab und lasst euren Teig an einem warmen Ort für etwa 10 Minuten gehen.

Erwärmt die Milch in einem Topf (Vorsicht: Sie darf nicht zu heiß werden!). Gebt dann die warme Milch, die Eigelbe, die Butter, die Prise Salz und den restlichen Getreidezucker zu eurem Mehl und knetet alles zu einem geschmeidigen Teig. Vergewissert euch, dass ihr wirklich alle Zutaten gut miteinander vermengt habt, da ihr den Teig nach dem Gehen nicht mehr allzu kräftig kneten solltet, damit er auch schön fluffig bleibt. Formt euren Hefeteig zu einer Kugel, gebt diese wieder in die Schüssel und deckt sie nun wieder mit einem Tuch ab und lasst ihn noch einmal für etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen.

Knetet nun den Hefeteig mit etwas Mehl noch einmal vorsichtig durch, formt ihn zu einer Schlange und teilt ihn in gleichmäßig große Stücke ein. Formt die Teigstücke dann zu Kugeln mit einer glatten Oberfläche. Wollt ihr sie mit Blaubeeren füllen, dann drückt eine kleine Kuhle in eure Kugel, gebt ein paar Blaubeeren hinein und verschließt diese gut in der Mitte eures Teiges. Die fertigen Kugeln gebt ihr auf ein Brett (oder ein Backblech) und drückt diese etwas platt, damit ihr keine Kugel mehr habt. Das hilft, dass eure Krapfen auf dem Fett schwimmen und ihr den typischen weißen Rand erhaltet. Bedeckt diese dann mit einem Tuch. Jetzt dürfen die Krapfen ein letztes Mal für etwa 20 Minuten gehen.

Erwärmt das Fett in einem Topf (mit Deckel) auf etwa 170° C. Wenn ihr kein Thermometer habt, könnt ihr einfach einen Holzkochlöffel in euer Fett tauchen (bis auf den Topfboden). Steigen an dem Stiel kleine Bläschen auf, dann ist die Temperatur genau richtig. Gebt eure Krapfen portionsweise (sie brauchen genügend Platz) in das heiße Fett und backt sie (je nach Größe) für etwa 2 Minuten aus. Wenden und auch die andere Seite ausbacken. Nehmt euren Krapfen mit Hilfe einer Schaumkelle aus dem Fett, lasst ihn kurz auf einem Küchenpapier abtropfen und auf einem Kuchengitter abkühlen.
Denkt daran, dass euer Fett durch die Teiglinge jedesmal etwas an Temperatur verliert. Gebt ihm daher gegebenenfalls zwischendrin Zeit, sich wieder zu erhitzen.

Die Krapfen, die ihr vorab nicht mit Blaubeeren gefüllt habt, bekommen jetzt noch ihre Füllung. Dafür gebt ihr einfach euren Pudding, eure Marmelade oder was ihr auch immer gerne möchtet in einen Spritzbeutel, piekst mit einer festen Spitze in den ausgebackenen Krapfen und füllt diese. Anschließend wälzt ihr eure Krapfen in Getreidezucker. Ihr könnt stattdessen auch eine Zuckerglasur machen oder Schokolade schmelzen und eure Krapfen damit bestreichen. Ich habe mich für verschiedene Varianten entschieden, um meine unterschiedlichen Füllungen von außen erkennen zu können.

Und das war es auch schon. Wie ihr seht, sind euren Phantasien keine Grenzen gesetzt. Außerdem könnt ihr die Krapfen damit sehr gut euren individuellen Verträglichkeiten anpassen. Bon appetit!

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